Unsere Tiere

Derzeit leben 33 Katzen bei uns. Sie alle können aus verschiedensten Gründen nicht vermittelt werden und haben ihr für-immer-Zuhause bei uns gefunden. 

Für alle diese Katzen können Patenschaften übernommen werden (€ 10,- pro Monat). Paten dürfen ihre Patenkatzen natürlich gegen Voranmeldung sehr gerne besuchen und auch mal persönlich ein paar Leckerli verteilen. Natürlich darf ein Tier auch mehrere Paten haben, und ein Pate mehrere Patentiere haben!

Zum Abschließen einer Patenschaft kontaktiere uns bitte einfach.

Angie war zusammen mit Dusty im Tierheim. Beide galten als „nicht vermittelbar“, da sie sehr scheu und unzugänglich waren. Angie vertrug sich schon am ersten Tag mit unseren Katzen, Menschen waren ihr jedoch unheimlich. Erst nach Monaten erlaubte sie uns, sie leicht zu streicheln. Heute ist sie das Oberhaupt der Gruppe und eine richtige „Kuschelmaus“ bei ihrer Menschenmama.

Bobby  kam mit ca. 4 Monaten schwer krank zu uns. Wir konnten ganz rasch eine ganz tolle Familie für ihn finden - leider hat Bobby sich dort aber nicht wohl gefühlt und zog sich immer mehr zurück und hat zu fressen aufgehört. Daher kam er zu uns zurück und blieb. Er ist gesund und glücklich.

Bubi kam 2013 im Zuge eines Streunerkatzen-Kastrationsprojekts im Weinviertel gemeinsam mit seiner Schwester Mädi zu uns: Es hatten sich dort zwei Katzenmamas mit insgesamt sechs Babys auf einem Dachboden angesiedelt. Die Mamas durften dort bleiben und werden weiter versorgt, die Babys mussten weg. Bubi hat sich zum Oberschmuser entwickelt, der Mensch und Katz‘ gleichermaßen liebt und alles betüddelt. 

Buffy wurde mit ca. fünf Wochen um 6h Früh im ärgsten Schneegestöber vor einer Nah & Frisch Filiale ausgesetzt. Die aufmerksame Verkäuferin hörte nur ganz leises Miauen, suchte bis sie das durchfrorene Kätzchen fand und wir wurden verständigt um sie zu holen. Sie hatte Flöhe und Schnupfen, ist auch sehr klein geblieben, jedoch eine sehr ausgeprägte, fröhliche Persönlichkeit.

Filou wurde zusammen mit sechs weiteren Katzen aus schlechtester Haltung, voll Würmer, Flöhe und Milben und blutigem Durchfall übernommen. Dusty und Filou sind bei uns zu besten Freunden geworden.

Fio ist der Bruder von Lou. Als wir die Buben als Babys entdeckt haben, hatte ihre Mama Phantom 41 Grad Fieber und eine Gebärmutterentzündung. Wir haben die ganze Bande zu uns geholt. Mama Phantom wurde medizinisch versorgt und blieb 12 Wochen bei uns bis Fio und Lou alt genug waren, um ohne sie bei uns zu bleiben. Da Phantom bei uns sehr scheu und ängstlich war, durfte sie nach ihrer Kastration wieder in ihr Revier und wird täglich weiter versorgt - es geht ihr blendend.

Flauschi wurde 2016 als halbwüchsiges Kätzchen mutterseelenallein in Bockfließ aufgefunden und uns von tierlieben Menschen gemeldet. Mitgebracht hat sie einen starken Flohbefall, einen dicken Wurmbauch, extreme Verfilzungen im langen Fell, hohes Fieber und ein gebrochenes Beinchen mit starker Entzündung.

Nach aufwändiger Pflege und viel Liebe ist sie nun wieder gesund und lebensfroh und genießt ihr Leben in Geborgenheit.

Flauschi's Paten: Familie Maschtera

Flecki wurde zusammen mit ihren zwei Geschwistern im Alter von ca. 5 Wochen auf einem Feldweg ausgesetzt von zwei Burschen gefunden, die uns verständigt haben. Sie kam - und blieb.

Fuchsi, ursprünglich ein Tierheimkater, verlor sein Zuhause, als seine Besitzerin im Alter von 32 Jahren an Brustkrebs starb. Niemand wollte den traumatisierten Kater haben, da er durch seinen dreimal gebrochenen Schwanz „hässlich“ war. Er brauchte eine ganze Weile, bis er sich in die Gruppe integriert hatte und war auch nicht immer einfach im Umgang mit uns. Heute ist er der Oberkuschler mit Katzen und Menschen.

Fuchur wurde völlig abgemagert und mit verletzten Ohren auf der Straße gefunden. In der Tierklinik wurden dann auch noch ein Leistenbruch und eine FELV-Infektion diagnostiziert. Da unsere Miezi zwar noch immer gerne mit Sevi kuschelt, aber nicht mehr so viel spielen mag, durfte Fuchur bei unseren Leukis als Spielgefährte für Sevi einziehen. Und unser Plan ist voll aufgegangen: die zwei Buben tollen total lieb miteinander herum, und Miezi hat mehr Ruhe.

Fuchur's Patin: Maria

Furby wurde zusammen mit seinem Bruder Gismo und ihrem jüngeren Freund Filou aus schlechter Haltung übernommen. Verfloht, vermilbt, verwurmt, mit Durchfall, und für Menschen hatte er nichts übrig. Wir haben ihn gesund gepflegt und er hat sich wunderbar in die Gruppe integriert. Menschen sind für ihn mittlerweile auch völlig in Ordnung.

Gismo ist Furby's Bruder und kam gemeinsam mit Furby und Filou zu uns.

Hecki wurde gemeinsam mit seinem Bruder Morli im Alter von knapp fünf Wochen auf einem Abstellgeleise gefunden. Die ersten Tage war das Füttern sehr mühsam, doch wie man sieht,  erfolgreich. Hecki ist unser Katzenpsychologe und der "große Onkel", der wirklich alles und jeden liebt. 

Hecki's Paten: Familie Kraft.

 

Hecki hat uns ganz unerwartet im Mai 2019 für immer verlassen. Er fehlt uns sehr.

Im Auftrag eines Tierheims wurde Jojo als angebliches Streunerbaby von uns abgeholt. Er war zu der Zeit sehr krank und in schlechtem Allgemeinzustand. Mittlerweile ist er ein gesunder, fröhlicher Bub.

Kodi wurde von spielenden Kindern in einem Erdloch auf einem Spielplatz gefunden. Er war damals ein netter junger Kater und wir fanden spontan einen tollen Platz für ihn. Leider bekamen wir ihn unter Tränen seiner neuen Besitzerin wieder zurück, da er versucht hatte, die beiden dort lebenden Rottweiler zu „töten“. Kodi ist auch heute noch davon überzeugt, dass er ein Tiger ist.

Leni ist einer Familie zugelaufen, die sie zwei Monate gefüttert hat. Leni ist eine ganz verschmuste, kinderliebe Katze. Irgendwann wollte sie auch im Kinderzimmer der Familie schlafen, was für die Familie offenbar bedeutete, dass Leni sofort weg musste. Als wir sie übernommen haben, fiel uns auf, dass sie ein Auge nicht schließen kann. Es handelt sich wohl um eine alte, unbehandelte Verletzung, die aber die lebensfrohe, aufgeweckte Leni in keiner Weise behindert. 

Leni's Patin: Andrea Rudolf

 

Zwei Tage vor Obfrau Sigrid’s Hochzeit kam die Meldung, dass eine Katzenmama mit Babys zwischen zwei Ortschaften ausgesetzt wurde. Das Einfangen der Bande verlief turbulent, mit viel Körpereinsatz im Gebüsch, zahlreichen Kratzern und arztreifen Bissen, die auf der Hochzeit danach für fragende Blicke sorgten. Die Katzenmama und ein Baby konnten vermittelt werden, die Schwestern Lilly und Püppi blieben bei uns. 

Lola ist Luna's Schwester (siehe unten).

Lou wurde im Streunerkatzen-Projekt Großengersdorf entdeckt, als er und seine drei Geschwister einen Tag alt waren. Eines der vier Babys musste leider aufgrund eines tödlichen Geburtsfehlers sofort erlöst werden. Baby Ari, der Kämpfer, wurde von der Mutter nicht angenommen und ist trotz Flaschenaufzucht im Alter von 3 Tagen verstorben. Lou und sein Bruder Fio haben sich zu stattlichen, zufriedenen Katern entwickelt, die uns ordentlich auf Trab halten. 

Lucie ist eine Findelkatze aus Purgstall an der Erlauf. Wir wurden verständigt und holten sie ab. Lucie hatte ein Flohhalsband an, auf welchem mit Tixo eine Telefonnummer angeklebt war. Wir haben die Besitzer kontaktiert, die uns aber erklärten dass Lucie schon länger abgängig ist und sie mittlerweile eine neue Katze haben und Lucie nicht zurück wollen.

Lucky ist der Bruder von Shary (siehe unten.)

 

Lucky's Paten: Familie Maschtera

Luna wurde 2013 im Kastrationsprojekt Grossengersdorf gemeinsam mit ihrer Schwester Lola aufgegriffen. Die beiden waren damals ca. 9 Monate alt, konnten aber aufgrund von Giardien nicht kastriert werden. Zusätzlich hatte sich auch noch ein Hautpilz entwickelt. Als die Probleme nach vielen Wochen in unserer Obhut endlich ausgeheilt waren, war es Winter. Ohne Winterfell konnten wir die beiden nicht in ihr Revier zurück bringen. Im darauffolgenden Frühjahr waren Luna und Lola so handzahm, dass sie bei uns blieben. 

Leukosemädchen Miezi hatte 2018 einen Leukoseausbruch und ihre Nierenwerte haben sich drastisch verschlechtert. Sie musste einige Tage stationär beim Tierarzt bleiben. Inzwischen haben sich die Werte zum Glück stabilisiert, sie zeigt viel Lebensfreude und kuschelt gerne. Allerdings benötigt sie weiterhin alle 2 Tage eine Infusion und weitere Medikamente. 

 

Nach fast 2 "geschenkten Jahren" hat uns Miezi im Sept 2019 verlassen.

Mija wurde im Zuge eines Kastrationsprojektes als Halbwüchsige eingefangen und zu uns gebracht. Sie liebt Katzen, hatte aber mit Menschen extreme Probleme. Erst nach Monaten begann sie die Kontaktaufnahme mit zarten Bissen in nackte Waden. Nach fast vier Jahren läßt sie sich auch schon gerne streicheln.

Eine Heimhilfe wandte sich verzweifelt an uns, nachdem sie bei einem neuen Patienten unversorgte Katzen entdeckte. Unter seinem Bett fanden wir drei tote Katzenbabys, und eine totkranke Mimi, deren Fell aufgrund extremen Flohbefalls rot gefärbt war. Ohne unsere Hilfe wäre Mimi ein bis zwei Tage später ebenfalls tot gewesen. Wir nahmen uns ihrer an, päppelten sie auf, und Mimi entschied zu bleiben.

Mirli wohnte lange in einem behüteten Zuhause bei einem älteren Herrn. Nachdem dieser schwer erkrankt ist, und sich nur mehr um das Wesentlichste kümmern konnte, wurde rasch offensichtlich, dass Mirli ohne die gewohnte Zuwendung und Gesellschaft ihres Menschen sehr unglücklich war. Wir haben Mirli daher im Alter von ca. 9 Jahren zu uns geholt, sie hat sich wunderbar in die Katzengruppe integriert und liebt ihre Streicheleinheiten sehr.

Morli und sein Bruder Hecki wurden als Mini-Findelkinder mit knapp fünf Wochen einsam und verlassen auf einem Abstellgleis entdeckt. Morli leidet seit seiner Geburt an einem Herpesvirus, weshalb er immer wieder mal verklebte und tränende Augen hat; seiner Lebensfreude tut dies aber keinen Abbruch. Er ist ein ganz entzückender, lieber Kater der gerne auf jeden zugeht, schmust und kuschelt, so viel er nur kann.   

 

Morli's Paten: Familie Kraft

Mucki wurde aus einem fahrenden Auto geworfen und blieb am Mittelstreifen liegen. Ein nachfolgender, tierlieber Fahrer legte eine Vollbremsung hin, sprang aus dem Auto und sammelte den armen Buben ein. Leider konnte sich die hauseigene Katze der Finder überhaupt nicht mit Mucki anfreunden und terrorisierte ihn enorm. Wir haben den lieben Buben daher übernommen. Trotz seiner fürchterlichen Geschichte liebt Mucki Menschen immer noch sehr, und hat sich bei uns zum „Sozialtherapeuten“ für alle Katzen entwickelt. 

Plüschi kam als eines von vier Streunerkätzchen über einen befreunden Verein zu uns auf Pflege.  Ihre Geschwister konnten wir vermitteln, Plüschi blieb und ist eine quirlige, sympathische Laus, die bei jedem Blödsinn dabei ist.

Prinz ist ein Streunerbaby, das zusammen mit seinen Geschwistern und seiner Mama von einem hilfsbereiten Menschen eingefangen wurde. Die Mama wurde kastriert und wieder in Freiheit entlassen, wo sie auch regelmäßig Futter bekommt und einen Unterschlupf hat. 

 

Püppi wurde mit ihren drei Geschwistern und ihrer Mama zwischen zwei Ortschaften am Straßenrand gefunden. Die Mama war sehr zutraulich, die Kätzchen einzufangen hat jedoch zwei Tage in Anspruch genommen, Wahrscheinlich wurde die trächtige Katze einfach „entsorgt“.

Schlumpfi ist uns 2009 auf unserer damaligen Baustelle zugelaufen und ganz einfach nicht mehr gegangen. Heute rennt er wie verrückt, wenn wir die Eingangstür aufmachen ... und zwar weg von der Tür, um ja nicht wieder hinaus zu müssen.

Schlumpfi hat mittlerweile immer wieder mit den Zähnen zu schaffen und schon einige Zahnsanierungen tapfer hinter sich gebracht.

Sevi, eigentlich Severus, ist Leukose-positiv und kam zu uns, da unsere Miezi nach dem Tod ihrer Freundin Susi ganz alleine in unserem separaten Leukose-Gehege war und fürchterlich getrauert hat. Sevi hat seine Aufgabe als Seelentröster von Anfang an bravourös gemeistert – binnen kürzester Zeit hatte er Miezi um seine Pfote gewickelt, die beiden spielen und kuscheln miteinander und Miezi blühte wieder sichtlich auf. Dank seinem neugierigen Gemüt hat er sich auch mit uns Menschen sehr rasch angefreundet.

Shary und ihr Bruder Lucky wurden aus einer Streunergruppe weggefangen und vermittelt, bevor wir über das dortige Problem informiert wurden und mit dem Kastrationsprojekt begannen. Wochen später wurde gedroht, dass sie aus ihrem Zuhause hinausgeworfen würden, wenn wir sie nicht holen kämen. Sie waren so scheu uns verwahrlost, dass eine Vermittlung unmöglich war. Lucky ist auch heute noch Fremden gegenüber etwas scheu.

Shary's Patin: Linda Rudolf

Stella ist Sevi's Mama. Sie zog einige Zeit nach Sevi bei uns ein, da auch sie Leukose-positiv ist. Damit im Falle eines Todesfalls im Leukose-Gehege nicht mehr eine Katze alleine zurück bleibt, haben wir Stella auch ein Zuhause gegeben. Sie wurde von Sevis früherem Pflegepapa zu uns gebracht, von Miezi und Sevi sofort akzeptiert und taut auch uns gegenüber schön langsam auf.

Streifi wurde im Kastrationsprojekt Grossengersdorf gefangen, kastriert und danach in seinem Revier täglich weiter versorgt und gefüttert.  Immer mehr und mehr traute er sich dort an seine verlässlichen Futterlieferanten Nina und Edi heran, bis er abends schon auf sie gewartet hat und Nina über viele Meter an der Straße verfolgt hat wenn sie wieder gehen musste. Letztendlich konnten wir seinem entzückenden Betteln nicht mehr widerstehen und haben ihn mitgenommen. Obwohl er immer alleine war, hat er sich wunderbar in die Gruppe eingefügt.

Tiger und sein Bruder Tommy wurden als Babys bei einem Kastrationsprojekt in Mistelbach eingefangen. Da wir zu dem Zeitpunkt Pflegekatzen in ähnlichem Alter hatten, kamen die beiden zu uns. Die zwei Buben waren absolute Wildfänge, ängstlich und scheu, und zunächst oft tagelang nicht zu sehen. An eine Vermittlung war nicht zu denken. Tiger ist Fremden gegenüber immer noch sehr scheu, aber von uns lässt er sich schon gerne streicheln.